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WELTWEIT ERSTE WASSERSTOFF-„BATTERIE“ FÜR ZU HAUSE SPEICHERT 3X SO VIEL ENERGIE WIE EINE TESLA POWERWALL 2

Um mit einer Solaranlage unabhängig vom Stromnetz zu sein, muss man die erzeugte Energie speichern können. Normalerweise macht man das mit Lithium-Batteriesystemen – die Powerwall 2 von Tesla ist ein Beispiel dafür. Das australische Unternehmen Lavo hat jetzt das Green Energy Storage vorgestellt. Das System misst 1.680 x 1.240 x 400 mm und wiegt stolze 324 kg. Man schließt den Speicher an einem Solar-Wechselrichter (es muss ein Hybrid-Wechselrichter sein) sowie das Leitungswasser (über eine Reinigungseinheit) an und lehnt sich einfach zurück. Mit der überschüssigen Energie beginnt der eingebaute Elektrolyseur sofort Wasserstoff zu produzieren. Dieser wird in einem Metallhydrid-„Schwamm“ bei einem Druck von 30 bar gespeichert. Gespeichert werden etwa 40 Kilowattstunden Energie, dreimal so viel wie Teslas aktuelle Powerwall 2 und genug, um einen durchschnittlichen Haushalt zwei Tage lang zu versorgen. Wird Energie benötigt, wandelt die eingebaute Brennstoffzelle den Wasserstoff wieder in

Kanada wird eine der größten grünen Wasserstoffanlagen der Welt haben

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Kanada könnte schließlich die Heimat einer Reihe von großen grünen Wasserstoffanlagen sein. Derzeit ist der so genannte "grüne Wasserstoff" teuer zu produzieren, wobei der Großteil der Wasserstoffproduktion auf fossilen Brennstoffen basiert. Ein großes grünes Wasserstoffprojekt in Kanada hat mit einem Engineering-Auftrag an eine Tochtergesellschaft des deutschen Industrieriesen Thyssenkrupp einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Die am Montag bekannt gegebene Vereinbarung sieht vor, dass die Green Hydrogen-Produktsparte von Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers die Installation einer 88-Megawatt-Wasserelektrolyseanlage für hydro-Québec, ein von der Landesregierung unterstütztes Energieunternehmen, durchführt. Die Elektrolyse spaltet Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff, und wenn der dabei verwendete Strom aus einer erneuerbaren Quelle stammt – wie Wind – dann wird es als "grüner Wasserstoff" bezeichnet. Für das Projekt in Kanada wird der Strom aus Was

Vergiss Bitcoin! Wenn Hype, dann Wasserstoff

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Die Anlageklassen Bitcoin und Wasserstoff haben an und für sich nicht viele Gemeinsamkeiten. Abgesehen davon, dass sowohl der Preis pro Bitcoin als auch der Preis der einen oder anderen Wasserstoffaktie in den letzten Monaten exorbitant gestiegen ist. In meinen Augen kann man sowohl beim Bitcoin als auch in der Wasserstoffbranche von einem Hype sprechen . Man liest in letzter Zeit sehr viel über Bitcoin und Wasserstoff. Viele Anleger scheinen mindestens in einem Bereich eine Position zu haben. Wenn man selbst nicht investiert ist, fühlt man sich schon fast ausgeschlossen. Verpasst man als eher bedachter Anleger hier gerade die fetten Renditen? Sollte man noch schnell einsteigen? Bitcoin und Wasserstoff: Vorsicht vor dem Hype Ein Hype entsteht meiner Meinung nach, wenn die Nachfrage nach einem bestimmten Gut oder einer bestimmten Technologie in kurzer Zeit sehr stark zunimmt . Mit steigender Nachfrage steigt der Preis völlig automatisch. Steigende Preise wecken d

"HyDelta" soll Integration von Wasserstoff beschleunigen

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Unter dem Namen "HyDelta" ist in den Niederlanden in dieser Woche ein Forschungsprogramm zur Integration von Wasserstoff in die bestehende Gasnetzinfrastruktur gestartet. Es ziele darauf ab, Barrieren für innovative Wasserstoffprojekte zu beseitigen, teilte der Gasinfrastrukturkonzern Gasunie mit. Es läuft bis Januar 2022. Neben Gasunie umfasst das Hydelta-Konsortium: die technische Zertifizierungs- und Beratungsgesellschaften DNV GL und Kiwa, die Netzbetreiberorganisation Netbeheer Nederland, die Netzwerkorganisationen New Energy Coalition und TKI Nieuw Gas sowie die niederländischen Forschungseinrichtung TNO. Hindernisse aus dem Weg räumen Oft gebe es praktische Hindernisse im Bereich der Genehmigungen, der Infrastruktur oder der Sicherheitsbestimmungen, weshalb innovative Projekte nicht richtig in Gang kommen, heißt es von Gasunie. Das Hydelta-Programm soll diese Hindernisse ausräumen und der Anwendung von Wasserstoff den Weg ebnen. "Dieser Schritt ist n

Nel – 1,50 $ für 1 kg Wasserstoff bis 2025

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Nel ASA strebt an, bis 2025 grünen Wasserstoff zu einem Preis von 1,5 $/kg zu produzieren. Damit würde das norwegische Wasserstoffunternehmen die Alternativen zu fossilen Brennstoffen ausstechen, so das Unternehmen. Die Ausweitung der Produktion und des Vertriebs von Wasserstoff wird weithin als der größte Treiber für die Kostensenkung bei grünem Wasserstoff angesehen. Die hohen Preise für erneuerbaren Strom sind jedoch die größten Kosten bei der Herstellung von grünem Wasserstoff, weshalb Nel die Elektrolyseproduktion im Gigawatt-Maßstab ausbaut. Link:  https://www.wasserstoffh2.de/2021/01/24/international/nel-150-fuer-1-kg-wasserstoff-bis-2015/

AFC BESIEGELT VERTRAG ÜBER 100 KW WASSERSTOFF-BRENNSTOFFZELLE FÜR DEUTSCHE „SMART CITY“

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AFC Energy hat einen Auftrag zur Lieferung eines 100-kW-alkalischen Brennstoffzellensystems für eine Smart-City Demonstrationsanlage in Deutschland erhalten. Die 100-kW-H-Power-Anlage wird im „Living Lab Energy Campus“ eingesetzt, das von der Forschungseinrichtung Jülich entwickelt wird. Ziel ist es, eine Blaupause für das Design von nachhaltigen Energiesystemen für dezentrale Microgrid-Anwendungen und Smart Cities zu schaffen. Die 100-kW-Einheit wird zunächst mit Wasserstoff betrieben, der durch Elektrolyse erzeugt wird. Jülich beabsichtigt jedoch, Wasserstoff zu verwenden, der lokal gespeichert und über einen flüssigen organischen Wasserstoffträger abgegeben wird. „Wir freuen uns über die Gelegenheit, neben mehreren führenden deutschen Technologie- und Forschungsinstituten Teil eines so hochkarätigen internationalen Schaufensters zu sein“, sagte Adam Bond, CEO von AFC Energy. Er wies darauf hin, dass das Labor „ein System entwickeln wird, dessen B

Hamburg plant Großprojekt zur Wasserstoff-Erzeugung

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Es soll ein Vorzeigeprojekt werden: Die Stadt Hamburg will gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Industrie eine Elektrolyse-Anlage errichten, die durch Windkraft erzeugten Strom gespeist wird. Es wäre einer der größten Anlagen Europas.  Die Stadt Hamburg will zusammen mit Partnern aus der Energiewirtschaft und der Industrie ein Vorzeigeprojekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff auf die Beine stellen. Geplant ist eine mit Strom aus Windkraft gespeiste Elektrolyse-Anlage mit einer Leistung mit mindestens 100 Megawatt, wie die Hansestadt und die Unternehmen Shell, Vattenfall und Mitsubishi Heavy Industries am Freitag mitteilten. Dazu sei eine Absichtserklärung unterzeichnet worden. Vorbehaltlich einer finalen Investitionsentscheidung solle die Wasserstofferzeugung am Kraftwerksstandort in Hamburg-Moorburg im Jahr 2025 starten. Damit wäre die Anlage eine der größten in Europa. Die Partner bemühen sich um Fördermittel, mit denen die EU Projekte von gemeinsam