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BrennstoffzelleErster Solar-Wasserstoff-Speicher als Stromquelle fürs Eigenheim

Die Versorgungssicherheit ist bei Solar- und Windkraft nicht immer gegeben. Der erste Wasserstoffakku für Privathäuser soll dieses Problem lösen. Sydney (Australien). Die Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Quellen wie Wind - und Sonnenenergie benötigt aufgrund deren hoher Volatilität Speichersysteme, die in Zeiten geringer Produktion die Versorgungssicherheit garantieren. Im Großen könnte dies zum Beispiel über die kürzlich vorgestellte Underground Sun Conversion erfolgen. Eigenheimbesitzer mit Solaranlagen nutzen derzeit zur Stromspeicherung vor allen Lithium-basierte Akkus wie Teslas Powerwall 2 (13,5 kWh). Nun hat das australische Unternehmen Lavo das Green Energy Storage System (40 kWh) vorgestellt, das während des Tages aus überschüssiger Solarenergie Wasserstoff erzeugt und diesem nachts mit einer Brennstoffzelle wieder in Strom umwandelt. Erster Wasserstoffakku für Eigenheime Das Lavo Green

"WIR BRAUCHEN JETZT DIE EU-REGULIERUNG FÜR WASSERSTOFF"

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Straßburg (energate) - Der SPD-Politiker Jens Geier (MdEP) ist Berichterstatter des Europaparlamentes für die EU-Wasserstoffstrategie. Im Interview mit energate spricht er über die notwendigen Rahmenbedingungen für den Markthochlauf, den Einsatz von blauem Wasserstoff und Partnerschaften mit Erzeugerländern. energate: Herr Geier, die EU will das Klimaziel für 2030 erhöhen. Was bedeutet das für die europäische Wasserstoffstrategie. Muss hier noch mal nachgesteuert werden? Geier: Die EU-Wassersstoffstrategie ist so angelegt, dass sie das höhere EU-Klimaziel im Blick hat. Auch mein Bericht zur Strategie für das EU-Parlament ist so verfasst, dass ein höheres Ziel von 60 Prozent weniger CO2 bis 2030, wie es ja die Mehrheit der Parlamentarier fordert, abgedeckt ist. Insofern gibt es da keinen Anpassungsbedarf. Was aber durch das neue Klimaziel deutlich wird, ist, dass wir Wasserstoff in jedem Fall brauchen, um Sektoren, wo es wenig Alternativen gibt, zu dekarbonisieren. energa

Wasserstoff: Förderprogramm HyLand geht in die zweite Runde

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Auch in diesem Jahr kommen Wasserstoffregionen mit guten Konzepten in den Genuss von Bundesgeldern. Verkehrsminister Scheuer sieht bei der Wasserstoffmobilität noch einige Herausforderungen. Die unter der Abkürzung HyLand  bekannte Förderung von Wasserstoffregionen in Deutschland geht in die zweite Runde. Das gab Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Rahmen der Ersten Deutschen Wasserstoffvollversammlung bekannt. Auch in der zweiten Auflage des Wettbewerbs gibt es ein mehrstufiges Angebot, das die spezifischen Bedarfe, Ressourcen und Potenziale vor Ort berücksichtigt, so der CSU-Politiker. So reiche die Förderung von der ersten Organisation der Akteurslandschaft inklusive der Erstellung eines ersten Konzepts für die Region („HyStarter“) über die Erstellung von integrierten Konzepten und tiefergehenden Analysen („HyExpert“) bis zur Beschaffung von Anwendungen, um bestehende Konzepte umzusetzen („HyPerformer“). Der Start soll laut Scheuer noch in der ersten J

HysetCo wird 600 Wasserstofftaxis in Paris betreiben

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In Paris werden schließlich 600 Brennstoffzellentaxis fahren. Das langjährige Projekt HysetCo hat gerade den Kabinenbetreiber Slota übernommen und plant, seine Dieselflotte mit 600 Fahrzeugen schrittweise durch den Toyota Mirai zu ersetzen. Sie wollen dieses Jahr auch zwei neue Wasserstofftankstellen installieren. Link:  https://www.electrive.com/2021/01/26/hysetco-moves-to-run-600-hydrogen-cabs-in-paris/

Großes Interesse an Deutscher Wasserstoff-Vollversammlung:Euphorie in der Wasserstoff-Wirtschaft

Die Wasserstoff-Technologie hat in Deutschland mit der 2020 verstärkten staatlichen Förderung einen Schub erhalten. Bei der größten jemals veranstalteten Konferenz dazu in Europa machen wichtige Akteure aus Politik, Forschung und Unternehmen auf die großen Chancen einer H2-Wirtschaft in Deutschland aufmerksam - sie weisen aber auch auf zahlreichen Defizite hin, die einem Hochlaufen dieser Technik im Weg stehen. Link:  https://www.automobilwoche.de/article/20210126/BCONLINE/210129938/1276/grosses-interesse-an-deutscher-wasserstoff-vollversammlung-euphorie-in-der-wasserstoff-wirtschaft

"WASSERSTOFF FEHLT EIN FUNKTIONIERENDER MARKT"

Berlin (energate) - Wie steht Deutschland sieben Monate nach Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie da? Welche Perspektiven bieten sich für Wasserstoff im Verkehrssektor? Darüber sprach energate mit Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Chef der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW). energate: Herr von Knobelsdorff, vor sieben Monaten wurde die Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Wie bewerten Sie die Entwicklung bislang? von Knobelsdorff: Das Thema hat mit dieser ressortübergreifenden Einigung auf strategische Ziele eine ganz andere Dynamik gewonnen. Das zeigt uns auch das Interesse an der Deutschen Wasserstoffvollversammlung. Sie ist sie mit rund 3500 Teilnehmern die mit Abstand größte Konferenz zu dem Thema bislang. Die Überzeugung, dass Wasserstoff der Schlüssel zur sektorübergreifenden Dekarbonisierung des Energiesystems sein kann, ist auf allen Ebenen angekommen. Diese Dynamik, die noch verstärkt wird durch die Aktivitäten de

Hyzon Motors und AIDRIVERS entwickeln Wasserstofftransportlösungen

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Hyzon Motors und AIDRIVERS werden im Rahmen einer neuen Partnerschaft wasserstoffbetriebene LKWs, Busse und Reisebusse mit autonomem Antrieb entwerfen, herstellen und liefern. Mit einem anfänglichen Fokus auf Häfen im asiatisch-pazifischen Raum hoffen die Unternehmen, in diesem Jahr mit den ersten Versuchen für wasserstoffbetriebene Lastkraftwagen beginnen zu können. Die erste Flotte einsatzbereiter Lkw wird voraussichtlich 2022 eingesetzt. Link:  https://www.h2-view.com/story/hyzon-motors-and-aidrivers-to-develop-hydrogen-transport-solutions/