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Sicheres, leichtes und günstiges Wasserstoff-Auto

Das Wasserstoff-Auto DLR SLRV (2020) Mit dem DLR SLRV hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bereits 2020 ein spannendes Versuchsfahrzeug mit Wasserstoff-Brennstoffzelle auf die Räder gestellt, das mit günstigen Kosten und einem attraktivem Preis punkten soll. Aber die Serienchancen sind ungewiss. Das DLR SLRV – in Worten: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Safe Light Regional Vehicle – wurde 2020 der Öffentlichkeit präsentiert. Das Konzeptfahrzeug ist technisch anspruchsvoll, versucht es doch eine Wasserstoff-Brennstoffzelle möglichst günstig und dennoch sicher zu verpacken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Rund 3,8 Meter lang und nur rund 450 Kilogramm schwer ist das futuristisch gestaltete Einzelstück, das bis zu zwei Passagier:innen aufnimmt. Unter der großzügig verglasten Hülle versteckt sich moderne Technik, die sich zwischen effizienter, weil leichter und trotzdem sicherer Sandwichbauweise versteckt. Die Brennstoffzelle hat eine Dauerleistung

EnergierevolutionForscher speichern Wasserstoff als Pulver

Weltweit sind Wissenschaftler auf der Suche nach einer Möglichkeit, Wasserstoff sicher und wirtschaftlich zu speichern. Nun ist es einem australischen Forscherteam erstmalig gelungen, Wasserstoff in Pulverform zu speichern. Damit kann Wasserstoff zukünftig sicher gelagert und transportiert werden. Ausufernde Emissionen und schwindende Benzinreserven haben eine weltweite Suche nach alternativen Kraftstoffquellen ausgelöst. Das australische Forschungsteam der Deakin University hat einen Durchbruch bei der Wasserstoffspeicherung erzielt. Im Gegensatz zu früheren Technologien wird das Gas in Pulverform gespeichert. Der Wasserstoff selbst ist nicht verfestigt, sondern an Bornitrid gebunden. Dabei werden die neuesten Erkenntnisse der Mechanochemie genutzt. Laut Dr. Srikanth Mateti, dem leitenden Forscher, konnte er seinen Augen kaum trauen: Nach eigenen Angaben wiederholte er das Experiment über 20 Mal, bevor er von den Ergebnissen überzeug

250 neue Jet-Tankstellen sollen grünen Wasserstoff vermarkten

Phillips 66 und H2 Energy Europe schließen ein 50:50-Joint-Venture und bündeln damit die ihre Tankstellen- und Wasserstoffkompetenz. Für ihr Projekt brauchen die Partner allerdings noch Staatshilfen. Die beiden Unternehmen wollen beim Aufbau eines europäischen Netzes von Wasserstofftankstellen und zur Schaffung eines „Ökosystems“ für grünen Wasserstoff in Deutschland, Österreich und Dänemark zusammenarbeiten. Das Gemeinschaftsprojekt soll Wasserstoff zu einem führenden Energieträger für emissionsfreie Mobilität machen und dafür bis 2026 rund 250 Wasserstoff-Tankstellen bauen. Olaf Borbor, CEO des neuen Projekts Jet H2 Energy, erklärte nach der Bekanntgabe des Joint Ventures: „Wir werden die Interessen der Stakeholder entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette aufeinander abstimmen und ein nachhaltiges Wasserstoff-Ökosystem schaffen.“ Phillips 66 verfüge mit seiner Marke Jet über eine Tankstellenpräsenz in Europa. H2 Energy könne eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der S

EU-Kommission - Grünes Licht für milliardenschwere Wasserstoff-Förderung

Im Kampf gegen den Klimawandel dürfen Deutschland und andere EU-Staaten die europäische Wasserstoffindustrie mit bis zu 5,4 Milliarden Euro unterstützen. Die EU-Wettbewerbshüter haben grünes Licht für die milliardenschwere Förderung zur Unterstützung der Energiewende gegeben, wie aus Angaben der EU-Kommission von Freitag hervorgeht. Die Behörde geht davon aus, dass durch die Förderung zusätzlich private Investitionen von knapp neun Milliarden Euro mobilisiert werden dürften. Nach Angaben von Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium ist die nun genehmigte Förderung die erste von mehreren Wellen. Mit dabei seien vier erste Projekte aus Deutschland . „Weitere Projekte aus Deutschland befinden sich noch im Genehmigungsverfahren”, teilten die Ministerien mit. Bei der Entscheidung von Freitag gehe es vor allem um Technologie. Für den Herbst werde eine Industriewelle erwartet. Zudem seien Vorhaben für den Bereich Mobilität und Infrastruktur in Planung. Dutzende Großvorhabe

BMW will Wasserstoffautos in Serie produzieren

Das sagte der Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse dem "Handelsblatt" (Freitag). Ab 2025 soll zudem eine "neue Klasse" von Elektroautos mit besseren und billigeren Batterien auf den Markt kommen. "Zum Start planen wir eine kompakte Limousine im 3er-Segment und ein entsprechendes sportliches SUV." BMW arbeitet demnach auch an der Entwicklung von Wasserstoffantrieben für diese neue Fahrzeuggeneration. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in der neuen Klasse perspektivisch auch die Brennstoffzelle im Serieneinsatz sehen werden", sagte Zipse. "Wasserstoff als Energieträger wird in vielen Weltregionen eine wichtige Rolle spielen." https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ab-2025-bmw-aktie-profitiert-schlussendlich-bmw-will-wasserstoffautos-in-serie-produzieren-11533347

NEUER WASSERSTOFF-PEUGEOT E-EXPERT GEHT IN SERIE

Wasserstoff-Autos sind noch Raritäten auf dem Markt. Nun geht aber immerhin bereits ein kleines Nutzfahrzeug mit Brennstoffzelle in Serienproduktion: der Peugeot e-Expert Hydrogen. Peugeot ist einer der ersten Hersteller, der ab 2022 im Segment der kompakten Nutzfahrzeuge zusätzlich zu den Verbrennungs- und batterieelektrischen Modellen auch eine  Elektroversion mit Wasserstoff-Brennstoffzelle  in Serie anbietet. Die Kombination aus Elektroantrieb und der Möglichkeit, in drei Minuten  Wasserstoff  zu tanken, ermöglicht eine Reichweite von 400 Kilometern nach WLTP. Bestellbar ist das Fahrzeug noch nicht, Preise will der Hersteller bald bekannt geben. https://der-autotester.de/neuer-wasserstoff-peugeot-e-expert-geht-in-serie/

Tschüss E-Auto: Toyota mit mobilem „Reserve“-Tank fürs Wasserstoff-Auto

Toyota stellt eine tragbare Kartusche für Wasserstoff vor. Damit könnten Autos und Haushalte dort mit Energie versorgt werden, wo es keine Tankstellen gibt. Fuji/Japan – Nachdem deutsche Forscher bereits ein Wasserstoff-Hybrid-Auto mit 1.000 km Reichweite entwickelten und im Anschluss an die jüngste Offensive aus China, wo die Wasserstoffauto-Massenproduktion startet , legt nun Toyota bei einer möglichen Lösung des Versorgungsproblems beim Wasserstoff-Auto nach. Der japanische Autokonzern, mit seinem Wasserstoff-Fahrzeug Mirai einer der Pioniere bei der Serienproduktion von Brennstoffzellen-Fahrzeugen, hat den Prototyp eines tragbaren Wasserstoff-Kanisters entwickelt. Tank fürs Wasserstoff-Auto: Toyota präsentiert tragbaren 5-Liter-Kanister Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Woven Planet Holdings wurde der Prototyp der mobilen 5-Liter-Wasserstoff-Kartusche beim 24-Stunden-Rennen von Fuji in Japan vorgestellt, das vom 3. bis 5. Juni 2022 stattfand. Der 40 Zentimeter hoh