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Mehr Details zum BMW X5 mit Wasserstoff-Brennstoffzelle

Die Alltagserprobung des BMW X5 mit Wasserstoff-Brennstoffzelle läuft planmäßig und bringt den BMW i Hydrogen Next genannten Prototypen wieder ein paar Schritte näher an die für Ende 2022 geplante Fertigung in Kleinserie. Aktuelle Fotos zeigen den Wasserstoff-X5 mit blau-weißer Tarnfolie an Front und Heck, außerdem weisen große Schriftzüge ausdrücklich auf die Brennstoffzelle an Bord hin: “Hydrogen Fuel Cell Test Vehicle” steht sowohl an der Heckklappe als auch über die Türen hinweg, nur an der Front verzichtet der Prototyp auf einen schriftlichen Hinweis. Im Motorraum hinter der großen Doppel-Niere steckt anders als bei regulären BMW X5 kein Abgase produzierender Verbrennungsmotor, sondern die gemeinsam mit Toyota entwickelte Wasserstoff-Brennstoffzelle. Die einzelnen Zellen der Brennstoffzelle stammen direkt von Toyota. Sie werden in einem Stack genannten Stapel zusammengefasst, dieser wurde genau wie das dazugehörige Antriebssystem von der BMW Group selbst entwickelt und an die Bed

Daimler und Volvo vergeben Brennstoffzellen-Großauftrag an Bosch

Für die Wasserstoff-Lkw von Daimler und Volvo soll Bosch ein wichtiges Bauteil liefern. Ein Bosch-Manager nennt das "Perspektive für die deutschen Standorte". Der Technologiekonzern Bosch hat von Cellcentric, dem Gemeinschaftsunternehmen von Daimler Trucks und der Volvo Group für Lkw-Brennstoffzellen, einen Großauftrag erhalten. Der Zulieferer wird für das Unternehmen elektrische Luftverdichter liefern, sagte Stefan Hartung, Chef des Bosch-Unternehmensbereichs Mobility Solutions, den Stuttgarter Nachrichten (Ausgabe von Donnerstag, 17.6.). Dieser Luftverdichter ähnele technisch dem Turbolader, den man aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren kenne. Hartung sieht darin ein Anzeichen dafür, dass technische Konzepte für die Brennstoffzelle "sehr wohl eine Perspektive für die deutschen Standorte bieten". Zum Auftragswert wollte ein Bosch-Sprecher keine Angaben machen. "Riskantes Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren" Der Bosch-Manager findet, ein schnelle

Enapter startet die Entwicklung der Elektrolyseur-Massenproduktion

Saerbeck, Deutschland (ots/PRNewswire) Wasserstoffunternehmen erhält EUR 9.3 Millionen für Automatisierungspläne Grünen Wasserstoff so günstig wie möglich zu machen und damit die Energiewende vorantreiben - das hat sich der Elektrolyseur-Hersteller Enapter zum Ziel gesetzt. Dafür will das Unternehmen seine Produktionskapazitäten signifikant steigern. Dem Bau der ersten Massenfertigungsanlage geht nun die Entwicklung der dafür benötigten Maschinen voran, die die Produktion der Elektrolyseure in Zukunft automatisieren. https://www.presseportal.de/pm/amp/141764/4940581

Wasserstoff: Ein Milliardengeschäft für Siemens?

Siemens Energy will künftig Elektrolyseure industriell herstellen und im zukunftsträchtigen Markt für Wasserstoff mitmischen. Siemens Energy will massiv in das Geschäft mit Wasserstoff einsteigen und sucht aktuell nach einem Standort für die industrielle Fertigung von Elektrolyseuren. Es wäre besonders für Ostdeutschland eine große Chance. Von Gas und Kohle zu erneuerbaren Energien Siemens Energy verlagert seinen Schwerpunkt von Gas und Kohle hin zu den Erneuerbaren. Denn die Nachfrage nach konventioneller Kraftwerkstechnik geht zurück, der Konzern braucht neue Geschäftsfelder. Dabei soll Wasserstoff eine große Rolle spielen. Vorstandschef Christian Bruch sieht ihn künftig als eine tragende Säule für sein Unternehmen und als Chance auf ein Milliardengeschäft. Damit grüner Wasserstoff günstiger und damit wirtschaftlich wird, muss er aber in größerem Maßstab als bisher hergestellt werden. Bruch sagte dem Handelsblatt, Wasserstoff könnte den Durchbruch schaffen, wenn die

Eine Milliarde Euro für Wasserstoff

Bund und Freistaat wollen sechs bayerische Wasserstoffprojekte mit rund einer Milliarde Euro fördern. Das teilten Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) am Montag mit. Altmaier begründete die Förderung unter anderem mit der Energiewende . Um Klimaschutzziele zu erreichen, bilde grüner Wasserstoff das fehlende Glied in der Kette. Aiwanger sagte, gerade für das Autoland Bayern könnten Wasserstofftechnologien die "Anschlusslösung" bedeuten, um trotz Dekarbonisierung der Industrie Arbeitsplätze zu erhalten. Grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien kann klimafreundlich genutzt werden. Unklar ist, zu welchen Bedingungen das in industriellen Maßstäben gelingt. Die ausgewählten Pilotprojekte sollen darauf Hinweise geben und die Wasserstoffstrategien von Bund und Freistaat mit Leben füllen. So soll unter anderem Bosch in Bamberg beim Aufbau einer Großserienfertigung für Batter

Neues Instrument zur Förderung grünen Wasserstoffs

Berlin/Hamburg (dpa) - Mit der Stiftung H2Global als neuem Förderinstrument soll in den kommenden Jahren ein funktionierender internationaler Markt für grünen Wasserstoff aufgebaut werden. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach am Montag von einem "historischen Projekt" und einem bislang fehlenden Bindeglied für das Gelingen der Wasserstoffstrategie, die als einer der wichtigsten Bausteine in der Klimapolitik gilt. An der Stiftung mit Sitz in Hamburg sind aktuell 16 Unternehmen beteiligt; angepeilt werden nach den Worten des H2Global-Sprechers Markus Exenberger 50 bis 70 Stiftungsmitglieder. Der Bund beteiligt sich mit 900 Millionen Euro bis 2030 an dem Projekt; allerdings fließen aus beihilferechtlichen Gründen keine öffentlichen Mittel direkt in die Stiftung, sondern dienen der Finanzierung der Ausgleichszahlungen, mit denen der Verkauf des zunächst teuren grünen Wasserstoffs angekurbelt werden soll. "Da gibt es eine Lücke zu Anfang, wo viele n

Madrid: Taxiverband führt 1.000 H2-Pkw bis 2026 ein

Der Taxiverband Federación Profesional del Taxi de Madrid (FPTM) will in der spanischen Hauptstadt bis zum Jahr 2026 sukzessive mindestens 1.000 Verbrenner- durch Wasserstoff-Taxis ersetzen und mithilfe von Partnern die entsprechende Infrastruktur für die Erzeugung von und die Betankung mit Wasserstoff aufbauen. Die ersten H2-Taxis sollen ab 2022 in Madrid unterwegs sein. Bei dem Projekt, das voraussichtlich Investitionen in Höhe von gut 100 Millionen Euro erfordert, kooperiert FPTM mit Toyota, Madrileña Red de Gas, Fotowatio Renewable Ventures (FRV), der Grupo Ruiz und PwC. Angesichts des Engagements von Toyota im Kreise der Kooperationspartner wird es sich bei den H2-Pkw um Exemplare des Mirai handeln. Dem madrilenischen Berufsverband der professionellen Taxifahrer schwebt vor, seinen Mitgliedern die Anschaffung der H2-Taxis durch ein innovatives „As-a-Service“-Geschäftsmodell schmackhaft zu machen, das den Fahrern die Anfangsinvestitionen abnimmt und ihnen ermöglicht,